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Aktuelle News

Verstopfungsgefahr bei Abwasserleitungen
31.03.2020 17:22 (234 x gelesen)

Verstopfungsgefahr durch Küchenrollenpapier und Feuchttücher

Bericht in der Volkstimme vom 30.3.2020

Der in der Volksstimme am 30. März 2020 veröffentlichte Artikel zur Verstopfungsgefahr durch Küchenrollenpapier und Feuchttücher veranlasst auch den Wasser- und Abwasserverband Holtemme-Bode, seine Kunden auf diese Gefahr hinzuweisen.

Aufgrund der Zusammensetzung des Küchentuchpapiers und der Feuchttücher dauert der Auflösungsprozess länger oder findet gar nicht statt. Das führt in den Abwasserpumpen zu Verstopfungen, die aufwendig durch das Betriebspersonal entfernt werden müssen - dieser Mehraufwand bedeutet zusätzliche Arbeitszeit und verursacht so erhöhte Betriebskosten.

Daher die Bitte an alle Kunden, keine Feuchttücher, Zellstofftaschentücher oder Küchenrollenpapier in der Toilette zu entsorgen!



Bericht aus der Volksstimme vom 30.3.2020

Warum Küchenrollenpapier und Feuchttücher nicht in die Kanalisation gehören

Leere Supermarktregale beim Toilettenpapier – die Corona-Krise verleitet offenbar so manchen Verbraucher immer noch dazu, mehr zu kaufen als nötig. Das wiederum zwingt diejenigen, die leer ausgegangen sind, weil andere unnötigerweise gehamstert haben, sich zwischenzeitlich anderweitig zu behelfen.

„In der Konsequenz finden aktuell vermehrt Feuchttücher, Zellstofftaschentücher und Küchenrollenpapier ihren Weg in die Toiletten. Als Ersatz für herkömmliches Toilettenpapier, das gerade oftmals nicht zu bekommen ist”, informiert Jakob Reif, Bereichsleiter Abwasser bei der Veolia Wasser Deutschland GmbH in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen mit Sitz in Leipzig betreibt auch das Klärwerk in Wegeleben.

Im Gegensatz zu Toilettenpapier löst sich dieses „nassfeste Papier“ nicht auf und kann so schnell zu Verstopfungen führen – bis hin zu einem Rückstau des Abwassers in der Kanalisation. Reif: „Das will sicherlich niemand. Aber die Hamsterkäufe führen leider dazu, dass sich Verbraucher um Alternativen kümmern müssen und dann zum Beispiel zu Feuchttüchern oder Zellstofftaschentüchern greifen.“

Gäbe es also keine Hamsterkäufe, hätten die Beschäftigten auch die Probleme mit den unerwünschten Tüchern in der Kanalisation nicht – oder zumindest nicht gehäuft. Und: „Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, dass die Abwasser-entsorgung reibungslos funktioniert.”

Das Umweltbundesamt erklärt dazu: „In Küchenrollen und Taschentüchern werden sogenannte Nassfestmittel auf Basis von biologisch schwer abbaubaren Polyamid-Epichlorhydrinharzen eingesetzt. Diese Stoffe sorgen dafür, dass Küchenrollen und Taschentücher im Gegensatz zu Toilettenpapier bei der Abwasserbehandlung nicht einfach zerfallen. Diese Produkte überstehen sogar einen Waschgang in der Waschmaschine problemlos.“

Jakob Reif: „Wir werden beim Betrieb der Abwasseranlagen durch die gehäufte Nutzung von Ersatz-Toilettenpapier gerade in dieser Zeit vor eine zusätzliche Herausforderung gestellt, die vermeidbar wäre, wenn alle Verbraucher beim Kauf von Toilettenpapier maßvoll wären und sich damit rücksichtsvoll gegenüber ihren Mitmenschen verhalten würden.“

Der Aufwand, zum Beispiel lahmgelegte Pumpen in den Pumpstationen wieder in Gang zu bringen, sei enorm und zugleich unnötig, wenn man die Toiletten nicht als Mülleimer missbrauchen würde.

Das passiere leider immer noch viel zu oft und aus purer Bequemlichkeit. Oder – in dieser Krise auch – weil man keine andere Möglichkeit gesehen hat.

Daher werbe Veolia bei den Verbrauchern um Unterstützung: „Bitte entlasten Sie unsere Fachkräfte, indem Sie keinen Hausmüll, keine Hygieneartikel, keine Feuchttücher und möglichst auch keine Zellstofftaschentücher und Küchenrollen in der Toilette entsorgen”, betont Jakob Reif.

Und: „Sie tragen mit Ihrem Verhalten dazu bei, Verstopfungen in Abwasserkanälen zu vermeiden.”

Link zum Artikel als PDF

 

 


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Der Wasser- und Abwasserverband Holtemme-Bode

Der Wasser- und Abwasserverband Holtemme-Bode hat die Aufgabe, die ordnungsgemäße Ableitung und Behandlung des Schmutz- und Regenwassers für das gesamte Verbandsgebiet sowie die Versorgung mit Trinkwasser im Bereich der Stadt Oberharz am Brocken und dem Ortsteil Schierke der Stadt Wernigerode sicherzustellen. Dem Verband ist von einigen Mitgliedskommunen auch die Straßenablaufreinigung übertragen worden.

Neben den Informationen, die Ihnen diese Webseite vermitteln soll, beraten wir Sie gerne persönlich zu unseren Geschäftszeiten auf der Kläranlage Silstedt, In den sauren Wiesen 1, 38855 Wernigerode/Silstedt.

Stellenausschreibungen

Beim Wasser- und Abwasserverband Holtemme-Bode ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle

       Sachbearbeiter Planung/Finanzierung (m/w/d)

zu besetzen. Einzelheiten zum Aufgabengebiet finden Sie unter Aktuelles --> Stellenangebote/Praktika.

Neue Preisgestaltung bei Trinkwasser im Bereich Stadt Oberharz am Brocken

Zum 01.01.2019 haben wir unser Preissystem umgestellt (für den Bereich Stadt Oberharz am Brocken). Maßgeblich ist dann in Wohngebäuden nicht mehr die Größe des Wassermengenmessers (Trinkwasserzähler), sondern die Zahl der Wohneinheiten (WE). Daneben verbleibt es für gewerblich genutzte Einheiten (SE) bei der bisherigen Staffelung nach Größe des Wassermengenmessers.

Damit erreichen wir einerseits eine ausgewogene und verursachergerechte Kostenbeteiligung der einzelnen Nutzergruppen sowie andererseits die weitergehende Verankerung des fixen Kostenaufwandes im Grundentgelt.

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Geschäftszeiten:

Mo., Di., Do., Fr.:  9:00 - 12:00 Uhr
Do. auch 14:00 - 17:00 Uhr
Mittwoch geschlossen

Termine außerhalb der Sprechzeiten sind nach Vereinbarung möglich.

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Adresse / Kontakt:

Wasser- und Abwasserverband
Holtemme - Bode
In den sauren Wiesen 1
38855 Wernigerode/OT Silstedt

   03943  5463 - 100
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