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Kläranlage erreicht die absolute Schmerzgrenze
01.08.2017 09:30 (227 x gelesen)

Kläranlage erreicht absolute Schmerzgrenze

Bericht in der Volksstimme vom 27.07.2017 (Autorin: Regina Urbat)
 

Hochwasser in und um Wernigerode. 
Alarmstufe Rot beim Wasser- und Abwasserverband Holtemme-Bode. Die Kläranlage in Silstedt ist von der Außenwelt abgeschnitten. Schlimmer noch, die Becken sind randvoll, Reserve muss her, um die Unmengen an Schmutz- und Niederschlagswasser überhaupt aufzunehmen zu können. Die Anlage in den Sauren Wiesen gleicht deshalb einer Seenlandschaft. Am Nachmittag, als endlich die Sonne scheint und sich die Lage etwas beruhigt, „mag keiner ahnen, was an Dramatik hier los war“, sagt Nikolai Witte, Geschäftsführer des Verbandes.



Innerhalb von 24 Stunden sind die vierfache Menge an Schmutz- und Niederschlagswasser in der Kläranlage Silstedt angekommen, bis Donnerstagfrüh werden mindestens 62 000 Kubikmeter erwartet. Die bisherige höchste Menge ist vor knapp 20 Jahren bei einem Hochwasser erreicht worden und lag damals bei 45 000 Kubikmeter. „Dieser Schub an einer vierfachen Menge mehr ist enorm. Ich hoffe nur, die Zillierbachtalsperre hält, sonst gibt es hier eine Katastrophe“, sagt der Verbandschef.

Land unter auf der Kläranlage. Foto: Witte

Bei der jetzigen Belastung sei die Hydraulik an die Grenzen gestoßen, ebenso das Fassungsvermögen. Wasser ist in drei Entspannungsbereichen, sogenannten Erdbecken, zwischengelagert worden. Es wird in den kommenden Tagen kontrolliert der Kläranlage für die Aufbereitung zugeführt. Abzuwarten ist noch, was in den nächsten Stunden aus den Bereichen in und um Wernigerode, Ilsenburg und Derenburg an Wasser ankommt. Fest steht jedoch, betont Witte, wir müssen an Verbesserungen arbeiten, Reserve für solche Fälle ausloten. Zum Beispiel noch intensiver Gräben frei halten und Verteilernetze entzerren, damit sich die Einleitungen auf mehr Punkte als bisher konzentrieren. Während Nikolai Witte darüber die Volksstimme informiert, holt ihn die Realität ein. Die Firmenfahrzeuge müssen bis zum Abend vorsichtshalber in Sicherheit gebracht werden.

Hat am Mittwoch vor allem der Schutz der Anlage und Mitarbeiter im Vordergrund gestanden, rechnet der Verbandschef ab Donnerstag wieder mit regulärem Betrieb, wobei der 24-Stunden-Bereitschaftsdienst vorerst fortgesetzt wird. „Damit wir schnell Entscheidungen treffen und reagieren können.“

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